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Geschichte

Chronik von Nieder-Eschbach – von der ersten Besiedlung bis heute

Tabellarische Chronik

6. Jahrtausend v. Chr. – Erste nachgewiesene Besiedlung in der Gemarkung Nieder-Eschbach

3800 v. Chr. – Siedlung in der Fuchskaut

800 v. Chr. – Gräber am Tannenweg

nach Christi Geburt

85 – Beginn der römischen Besiedlung

um 265 – Abzug der Römer

7. Jahrh. – Merowingischer Friedhof in Nieder-Eschbach

1.6.772 – Erste urkundliche Erwähnung Eschbachs

774 – Erste Erwähnung einer Kirche

817 – Erste Erwähnung der Hohen Mark

1048 – Nieder-Eschbach kommt vom Niddagau zur Wetterau

1103 – Die Gaugrafen nehmen den Namen von Nürings an

1171 – Die von Nürings sterben aus, Nieder-Eschbach kommt zu Münzenberg

1219 – Erste urkundliche Erwähnung Ober-Eschbachs

11.8.1255 – Die Münzenberger sterben aus, Nieder-Eschbach kommt zu Bolanden-Falkenstein

1282 – Erste Erwähnung eines Herrn von Eschbach

1288 – Erste urkundliche Erwähnung Nieder-Eschbachs

1418 – Nach dem Aussterben der Falkensteiner kommt Nieder-Eschbach zu Königstein und Eppstein

1472 – Königstein kauft der Kartause von Mainz ihren Anteil an der Gerichtshoheit in Nieder-Eschbach ab

1487 – Erwähnung der Pfarrkirche

25.5.1535 – Die Eppsteiner sterben aus, NE kommt an Stolberg

1536 – Nieder-Eschbach wird lutherisch

1571 – Die älteste, noch vorhandene Glocke wird in Frankfurt gegossen

3.-12.6.1574 – Durchzug böhmischer Truppen

1578 – Verpfändung an Hanau

10.9.1578 – Nieder-Eschbach wird mit drei weiteren Dörfern an die Grafen von Hanau verkauft

10.4.1583 – Visitation durch den Hanauischen Oberamtmann Curt Diell von Berlepsch

1583 – älteste bekannte Einwohnerverzeichnis von Nieder‐Eschbach

Sept. 1586 – Schultheiß Ewaldt Volz aus Nieder-Eschbach nimmt als Märkermeister an einer Grenzbegehung der Hohen Mark teil

1596 – Nieder-Eschbach ist in 2 Konfessionen gespalten (Lutheraner und Reformierte)

1596 – Erste Erwähnung einer Schule

1617 – Kirchenneubau. Der Turm der alten Kirche bleibt erhalten

1618-1648 – Große Verwüstungen im Dorf durch den 30jährigen Krieg

1723 – Neubau eines reformierten Schulhauses

1735 – Nach dem Tod des letzten Grafen von Hanau kommt Nieder-Eschbach an Hessen-Kassel, bleibt jedoch als selbständige Grafschaft eine geschlossene Verwaltungseinheit mit Regierungssitz in Hanau

1747-1766 – Umbau der Kirche

1776-1783 – 18 Nieder-Eschbacher nehmen unter der Fahne Englands am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil

1806 – Nieder-Eschbach kommt zum Königreich Westfalen

18.11.1810 – Nieder-Eschbach kommt zu Hessen-Darmstadt

25.5.1811 – Abschaffung der Leibeigenschaft

23.9.1813 – Auflösung der Waldgenossenschaft Hohe Mark

23.8.1817 – Vereinigung der reformierten und der lutherischen Schulen

25.2.1818 – Aufhebung des Mühlenzwanges

10.5.1818 – Erste gemeinsame Konfirmation der reformierten und der lutherischen Gemeinden

11.4.1819 – Erste Bestattung auf dem neuen Friedhof

30.6.1821 – Auflösung des Ortsgerichtes

14.7.1821 – Das Amt des Schultheißen erlischt

1842-1845 – Parzellenvermessung der Gemarkung Nieder-Eschbach

1845 – Gründung des Gesangvereins "Eintracht"

1846 – 1. Erweiterung des Friedhofs

1848 – Die Untertanen proben den Aufstand

1866 – 2. Erweiterung des Friedhofs

1870 – 3. Erweiterung des Friedhofs

7.2.1870 – Das Schulhaus brennt ab

18.5.1871 – Einweihung der wiederaufgebauten Schule

15.8.1871 – Gründung der freiwilligen Feuerwehr

1873 – 1. Flurbereinigung

ab 1874 – Kreis Friedberg

1878-1887 – Erste "Kleinkinderschule"

1.1.1880 – Hochwasser in Nieder-Eschbach

20.8.1890 – Einweihung der "Neuen Schule"

1892 – Die Kirche erhält eine Bechstein-Orgel

1894 – Gründung TuS Nieder-Eschbach

1900 – Nieder-Eschbach hat 704 Einwohner

8.9.1905 – Kaiserparade

4.5.1910 – Einweihung der elektrischen Bahn von Frankfurt nach Bad Homburg mit Haltestelle in Nieder-Eschbach

1912 – Nieder-Eschbach erhält elektrische Beleuchtung

3.6.1923 – Einweihung des Kriegerdenkmals

1924 – Erster sozialdemokratischer Bürgermeister

1925 – erstmals mehr als 1.000 (1.022) Einwohner

1929 – Luftschiff "Graf Zeppelin" überfliegt Nieder-Eschbach

17.7.1930 – Einweihung des Freibades

1930 – Gründung des Kleintierzuchtvereins Nieder-Eschbach

1931 – Bau der katholischen St. Josephskapelle

1.5.1932 – Einweihung des "Bieber-Parkes"

1932 – Rathausbau

1934 – Renovierung des Kircheninneren

23.3.1945 – Einmarsch amerikanischer Truppen

28.5.1945 – Einweihung des evangelischen Kindergartens

9.7.1945 – Einrichtung einer Krankenpflegestation durch die evangelische Kirche

1946 – Gründung des evangelischen Kirchenchores

1946 – Aufnahme von 450 Heimatvertriebenen

1952 – 2. Flurbereinigung

1952-1954 – Bau der "Ungarn-Siedlung"

22.2.1953 – Einweihung der Michael-Grzimek-Schule

15.11.1953 – Einweihung des neuen Kriegerdenkmales

1956 – Anschluß an die zentrale Wasserversorgung

1956 – Bau von 42 Nebenerwerbsstellen für die Landwirtschaft und 28 Siedlungshäusern für Ungarndeutsche

1958 – Bau der Kanalisation

1.10.1959 – Erster Spatenstich zum Bau der "Neuen Wohnstadt"

1962 – Die "Neue Wohnstadt" wird bezogen

1962 – Das Industriegebiet am Bügel entsteht

1963 – Übergabe des Erweiterungsbaues der neuen Volksschule mit Gymnastikhalle an der Friedensstraße

1964 – Nieder-Eschbach hat 6.000 Einwohner

1965 – Die ev. Kirche erhält in der Görlitzer Straße ein Gemeindezentrum

1965 – Einweihung der Turnhalle

1965 – Verbesserung des Wasserwerks (Wasseraufbereitungsanlage).

1967 – Partnerschaft mit Deuil-la-Barre

März 1967 – Abbruch des alten Rathauses am Dalles

19.11.1967 – Einweihung der kath. St. Stephanus-Kirche

15.5.1969 – Einweihung des Sportzentrums mit neuem Bad

1.6.1969 – Zusammen mit Ober-Eschbach wird die katholische Gemeinde selbständige Pfarrkuratie

1.9.1969 – Otto-Hahn-Schule nimmt den Unterrichtsbetrieb auf

1971 – Einweihung des Feuerwehrgerätehauses

1972 – Erneute Renovierung des Innenraumes der ev. Kirche

11.7.1972 – Nieder-Eschbach wird nach Frankfurt eingemeindet

1972 – Bürgerverein Nieder-Eschbach gegründet

1972 – Geschichtsverein Nieder-Eschbach gegründet

1973 – Bebauung des Bügel

1973 – Gründung des katholischen Kirchenchores

​1976 – Anschluss an die Frankfurter Erdgasversorgung

1977 – Die kombinierte Schul- und Stadtteilbücherei wird eingeweiht. Einweihung der Altenwohnungen der Neuen Heimat am Bügel.

1978 – Eröffnung des katholischen Kindergartens

1.1.1979 – Der Bügel wird selbständige evangelische Gemeinde

24.10.1982 – Einweihung des katholischen Pfarrgemeindehauses

1975 – Otto-Hahn-Schule wird zur Gesamtschule mit Förderstufe

25.5.1981 – Kindertagesstätte am Bügel (Träger, die evangelische Gemeinde) wird eingeweiht.

1990 – Gründung: Kinder- und Jugendverein Nieder-Eschbach e.V.

1991 – Neuer Kindergarten "Lila Hexenkessel" in den Räumen der Otto-Hahn-Schule

1994 – Der TuS Nieder-Eschbach feiert sein hundertjähriges Jubiläum und gründet eine Rhönrad-Abteilung

1.8.1995 – Otto-Hahn-Schule bekommt Gymnasiale Oberstufe

1996 – Kindergarten "Lila Hexenkessel" bezieht neues Heim

7.-8.12.1996 – 1. Nieder-Eschbacher Weihnachtsmarkt

10.-13.9.1999 – 150 Jahre Nieder-Eschbacher Kerb

2001 – Seit diesem Jahr ist Nieder-Eschbach an das Frankfurter Nachtbusnetz angeschlossen.

2003 – 50-jähriges Bestehen der Michael-Grzimek-Schule

2003 – Im Dezember Baubeginn für den Erweiterungsbau der Otto-Hahn-Schule

2004 – Die neue Sporthalle der Otto-Hahn-Schule wird nach anderthalb Jahren Bauzeit in Betrieb genommen

2004 – Der Autobahnanschluss Nieder-Eschbach an die A 661 wird im Februar eröffnet

2005 – Hornbach Baumarkt AG eröffnet in Nieder-Eschbach Filiale

2005 – Das Hotel „Darmstädter Hof“ hat nach zwei Jahren Leerstand einen neuen Eigentümer

2007 – Ikea wird eröffnet

2010 – Neue U-Bahn-Linie U9, Ginnheim-Nieder-Eschbach nimmt ihren Betrieb auf

2013 – 725 Jahre Nieder-Eschbach (Erste urkundliche Erwähnung)

2015 – 25 Jahre Kinder- und Jugendverein Nieder-Eschbach e.V.

 

Quelle: „Nieder-Eschbach“, Stadtteilreihe der Frankfurter Sparkasse (zu beziehen über den Stadtteil-Historiker Peter E. Fritz). Die Chronik wird fortlaufend ergänzt.

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