Sie befinden sich hier

20.12.2019 16:50

Schulpreis des Landes Hessen für Otto-Hahn-Schule im Fach Chemie

Von: Anna Muthig

 

Bestplatzierungen bei „Chemie – mach mit!“-Wettbewerb

Begleitet vom Chemielehrer Herr Woldt, der Schulleiterin Frau Haake und ihren Eltern nahmen Max Schubert, Sina Kratzer, Analena Curic, Damla Carpatas, Veronika Ljubicic, Naila Derradji und Emma Nuhovic ihre Preise auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität entgegen.

Sie haben sich gegen mehr als 1000 Schüler*innen durchgesetzt, die insgesamt 650 Arbeiten eingereicht haben. Neben einer Urkunde mit der Unterschrift des Hessischen Kultusministers gab es für die Preisträger*innen einen Büchergutschein und ein kleines Chemie-Set, bestehend aus einem Becherglas, einem Doppelspatel und einer Rolle Universalindikatorpapier. Max Schubert und Sina Kratzer schafften es sogar, bei beiden Halbjahreswettbewerben auf dem Siegertreppchen zu landen, und staubten zusätzlich noch einen Sonderpreis ab – ein optisches Prisma. Herr Dr. Salzner von der Goethe-Universität überreichte die Preise an die Schüler*innen zahlreicher Schulen, die für die Veranstaltungen aus ganz Hessen angereist waren.

Da die Otto-Hahn-Schule gleich acht Preisträger*innen stellte, erhielt die OHS einen der vier begehrten Schulpreise des Landes Hessen und wurde damit für ihr ungewöhnlich hohes Engagement im naturwissenschaftlichen und experimentellen Bereich prämiert. Der Schulpreis ist mit einem Gutschein für Laborgeräte im Gesamtwert von 250€ dotiert.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch einen Experimentalvortrag von Prof. Dr. Armin Lühken und Simon Zenglein mit dem Thema „Goethe und die Farben“. Die beiden Wissenschaftler führten durch einen Tag in Goethes Leben, der sich seinerzeit mit der Farbenlehre beschäftigt hat, und zeigten farbenfrohe und spektakuläre Experimente, die die Zuschauer*innen im Saal zum Staunen brachte. Der Vortrag schloss an den Wettbewerb für die Schüler*innen an, der mit „Zauberhafte Farben“ überschrieben war. Die Nachwuchs-Chemiker*innen untersuchten z. B. sogenannte Zauberstifte mit verschiedenen Test-Lösungen oder stellten eine Kupferionen-Lösung her, um Eisennägel zu verkupfern. Diese und andere Versuchsergebnisse stellten sie in teils sehr aufwändig gestalteten Mappen zusammen.

Die Auszeichnungen der Schüler*innen und der Schule fallen fast zeitgleich mit der Rezertifizierung der Otto-Hahn-Schule zur MINT-freundlichen Schule zusammen und zeigen einmal mehr das Engagement der OHS für das naturwissenschaftliche Arbeiten.

 

Anna Muthig, Otto-Hahn-Schule, Frankfurt am Main

Kontextspalte