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Chronik v. Nieder- Eschbach

Entnommen aus "Nieder-Eschbach", Stadtteilreihe der Frankfurter Sparkasse.

Die Broschüre (174 Seiten) kann über den Stadtteil-Historiker Peter E. Fritz ( E-Mail: ak.neu@remove-this.web.de ) bezogen werden.

Die Chronik wurde und wird weiter ergänzt.

Tabellarische Chronik

6. Jahrtausend v. Chr. Erste nachgewiesene Besiedlung in der Gemarkung Nieder-Eschbach
3800 v. Chr. Siedlung in der Fuchskaut
800 v. Chr. Gräber am Tannenweg
nach Christi Geburt
85 Beginn der römischen Besiedlung
um 265 Abzug der Römer
7. Jahrh. Merowingischer Friedhof in Nieder-Eschbach
1.6.772 Erste urkundliche Erwähnung Eschbachs
774 Erste Erwähnung einer Kirche
817 Erste Erwähnung der Hohen Mark
1048 Nieder-Eschbach kommt vom Niddagau zur Wetterau
1103 Die Gaugrafen nehmen den Namen von Nürings an
1171 Die von Nürings sterben aus, Nieder-Eschbach kommt zu Münzenberg
1219 Erste urkundliche Erwähnung Ober-Eschbachs
11.8.1255 Die Münzenberger sterben aus, Nieder-Eschbach kommt zu Bolanden-Falkenstein
1282 Erste Erwähnung eines Herrn von Eschbach
1288 Erste urkundliche Erwähnung Nieder-Eschbachs
1418 Nach dem Aussterben der Falkensteiner kommt Nieder-Eschbach zu Königstein und Eppstein
1472 Königstein kauft der Kartause von Mainz ihren Anteil an der Gerichtshoheit in Nieder-Eschbach ab
1487 Erwähnung der Pfarrkirche
25.5.1535 Die Eppsteiner sterben aus, NE kommt an Stolberg
1536 Nieder-Eschbach wird lutherisch
1571 Die älteste, noch vorhandene Glocke wird in Frankfurt gegossen
3.-12.6.1574 Durchzug böhmischer Truppen
1578 Verpfändung an Hanau
10.9.1578 Nieder-Eschbach wird mit drei weiteren Dörfern an die Grafen von Hanau verkauft
10.4.1583 Visitation durch den Hanauischen Oberamtmann Curt Diell von Berlepsch
1583 älteste bekannte Einwohnerverzeichnis von Nieder‐Eschbach
Sept. 1586 Schultheiß Ewaldt Volz aus Nieder-Eschbach nimmt als Märkermeister an einer Grenzbegehung der Hohen Mark teil
1596 Nieder-Eschbach ist in 2 Konfessionen gespalten (Lutheraner und Reformierte)
1596 Erste Erwähnung einer Schule
1617 Kirchenneubau. Der Turm der alten Kirche bleibt erhalten
1618-1648 Große Verwüstungen im Dorf durch den 30jährigen Krieg
1723 Neubau eines reformierten Schulhauses
1735 Nach dem Tod des letzten Grafen von Hanau kommt Nieder-Eschbach an Hessen-Kassel, bleibt jedoch als selbständige Grafschaft eine geschlossene Verwaltungseinheit mit Regierungssitz in Hanau
1747-1766 Umbau der Kirche
1776-1783 18 Nieder-Eschbacher nehmen unter der Fahne Englands am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil
1806 Nieder-Eschbach kommt zum Königreich Westfalen
18.11.1810 Nieder-Eschbach kommt zu Hessen-Darmstadt
25.5.1811 Abschaffung der Leibeigenschaft
23.9.1813 Auflösung der Waldgenossenschaft Hohe Mark
23.8.1817 Vereinigung der reformierten und der lutherischen Schulen
25.2.1818 Aufhebung des Mühlenzwanges
10.5.1818 Erste gemeinsame Konfirmation der reformierten und der lutherischen Gemeinden
11.4.1819 Erste Bestattung auf dem neuen Friedhof
30.6.1821 Auflösung des Ortsgerichtes
14.7.1821 Das Amt des Schultheißen erlischt
1842-1845 Parzellenvermessung der Gemarkung Nieder-Eschbach
1845 Gründung des Gesangvereins "Eintracht"
1846 1. Erweiterung des Friedhofs
1848 Die Untertanen proben den Aufstand
1866 2. Erweiterung des Friedhofs
1870 3. Erweiterung des Friedhofs
7.2.1870 Das Schulhaus brennt ab
18.5.1871 Einweihung der wiederaufgebauten Schule
15.8.1871 Gründung der freiwilligen Feuerwehr
1873 1. Flurbereinigung
ab 1874 Kreis Friedberg
1878-1887 Erste "Kleinkinderschule"
1.1.1880 Hochwasser in Nieder-Eschbach
20.8.1890 Einweihung der "Neuen Schule"
1892 Die Kirche erhält eine Bechstein-Orgel
1894 Gründung TuS Nieder-Eschbach
1900 Nieder-Eschbach hat 704 Einwohner
8.9.1905 Kaiserparade
4.5.1910 Einweihung der elektrischen Bahn von Frankfurt nach Bad Homburg mit Haltestelle in Nieder-Eschbach
1912 Nieder-Eschbach erhält elektrische Beleuchtung
3.6.1923 Einweihung des Kriegerdenkmals
1924 Erster sozialdemokratischer Bürgermeister
1925 erstmals mehr als 1.000 (1.022) Einwohner
1929 Luftschiff "Graf Zeppelin" überfliegt Nieder-Eschbach
17.7.1930 Einweihung des Freibades
1930 Gründung des Kleintierzuchtvereins Nieder-Eschbach
1931 Bau der katholischen St. Josephskapelle
1.5.1932 Einweihung des "Bieber-Parkes"
1932 Rathausbau
1934 Renovierung des Kircheninneren
23.3.1945 Einmarsch amerikanischer Truppen
28.5.1945 Einweihung des evangelischen Kindergartens
9.7.1945 Einrichtung einer Krankenpflegestation durch die evangelische Kirche
1946 Gründung des evangelischen Kirchenchores
1946 Aufnahme von 450 Heimatvertriebenen
1952 2. Flurbereinigung
1952-1954 Bau der "Ungarn-Siedlung"
22.2.1953 Einweihung der Michael-Grzimek-Schule
15.11.1953 Einweihung des neuen Kriegerdenkmales
1956 Anschluß an die zentrale Wasserversorgung
1956 Bau von 42 Nebenerwerbsstellen für die Landwirtschaft und 28 Siedlungshäusern für Ungarndeutsche
1958 Bau der Kanalisation
1.10.1959 Erster Spatenstich zum Bau der "Neuen Wohnstadt"
1962 Die "Neue Wohnstadt" wird bezogen
1962 Das Industriegebiet am Bügel entsteht
1963 Übergabe des Erweiterungsbaues der neuen Volksschule mit Gymnastikhalle an der Friedensstraße
1964 Nieder-Eschbach hat 6.000 Einwohner
1965 Die ev. Kirche erhält in der Görlitzer Straße ein Gemeindezentrum
1965 Einweihung der Turnhalle
1965 Verbesserung des Wasserwerks (Wasseraufbereitungsanlage).
1967 Partnerschaft mit Deuil-la-Barre
März 1967 Abbruch des alten Rathauses am Dalles
19.11.1967 Einweihung der kath. St. Stephanus-Kirche
15.5.1969 Einweihung des Sportzentrums mit neuem Bad
1.6.1969 Zusammen mit Ober-Eschbach wird die katholische Gemeinde <br />selbständige Pfarrkuratie
1.9.1969 Otto-Hahn-Schule nimmt den Unterrichtsbetrieb auf
1971 Einweihung des Feuerwehrgerätehauses
1972 Erneute Renovierung des Innenraumes der ev. Kirche
11.7.1972 Nieder-Eschbach wird nach Frankfurt eingemeindet
1972 Bürgerverein Nieder-Eschbach gegründet
1972 Geschichtsverein Nieder-Eschbach gegründet
1973 Bebauung des Bügel
1973 Gründung des katholischen Kirchenchores
1976 Anschluss an die Frankfurter Erdgasversorgung
1977 Die kombinierte Schul- und Stadtteilbücherei wird eingeweiht. Einweihung der Altenwohnungen der Neuen Heimat am Bügel.
1978 Eröffnung des katholischen Kindergartens
1.1.1979 Der Bügel wird selbständige evangelische Gemeinde
24.10.1982 Einweihung des katholischen Pfarrgemeindehauses
1975 Otto-Hahn-Schule wird zur Gesamtschule mit Förderstufe
25.5.1981 Kindertagesstätte am Bügel (Träger, die evangelische Gemeinde) wird eingeweiht.
1990 Gründung: Kinder- und Jugendverein Nieder-Eschbach e.V.
1991 Neuer Kindergarten "Lila Hexenkessel" in den Räumen der Otto-Hahn-Schule
1994 Der TuS Nieder-Eschbach feiert sein hundertjähriges Jubiläum und gründet eine Rhönrad-Abteilung
1.8.1995 Otto-Hahn-Schule bekommt Gymnasiale Oberstufe
1996 Kindergarten "Lila Hexenkessel" bezieht neues Heim
7.-8.12.1996 1. Nieder-Eschbacher Weihnachtsmarkt
10.-13.9.1999 150 Jahre Nieder-Eschbacher Kerb
2001 Seit diesem Jahr ist Nieder-Eschbach an das Frankfurter Nachtbusnetz angeschlossen.
2003 50-jähriges Bestehen der Michael-Grzimek-Schule
2003 Im Dezember Baubeginn für den Erweiterungsbau der Otto-Hahn-Schule
2004 Die neue Sporthalle der Otto-Hahn-Schule wird nach anderthalb Jahren Bauzeit in Betrieb genommen
2004 Der Autobahnanschluss Nieder-Eschbach an die A 661wird im Februar eröffnet
2005 Hornbach Baumarkt AG eröffnet in Nieder-Eschbach Filiale
2005 Das Hotel „Darmstädter Hof“ hat nach zwei Jahren Leerstand einen neuen Eigentümer
2007 Ikea wir eröffnet
2010 Neue U-Bahn Line U9, Ginnheim-Nieder-Eschbach nimmt ihren Betrieb auf
2013 725 Jahr Nieder-Eschbach (Erste urkundliche Erwähnung)
2015 25 Jahre Kinder- und Jugendverein Nieder-Eschbach e.V.

Kontextspalte

Nieder-Eschbach, Stadtteilreihe der Frankfurter Sparkasse